Der Verein


Mit der Gründung des Vereins des Autorenkreises e.V. im Jahre 1996 erlangt der Autorenkreis den Status der Gemeinnützigkeit und wird seitdem von verschiedener Seite gefördert (siehe Förderer). Im Vorstand des Vereins wirken Dr. Burkhart Veigel (Vorsitzender), Dr. Ekkehart Rudolph (Stellvertreter), Helga Schwabe (Schatzmeisterin) und Christoph Kuhn (Protokoll).


Satzung

§ 1
Der Verein führt den Namen „Verein des Autorenkreises“ und hat seinen Sitz in Berlin. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden; nach der Eintragung lautet der Name „Verein des Autorenkreises e.V.“

§ 2
Der Verein dient der Förderung von Literatur, Kunst und Geisteswissenschaft und der Förderung des Gesprächs zwischen Schriftstellern, Künstlern und Geisteswissenschaftlern einerseits und Politikern und Journalisten andererseits; letzteres, um auf die Notwendigkeit einer freiheitlichen Literatur, Kunst und Wissenschaft für die demokratische Gesellschaft der Bundesrepublik hinzuweisen (siehe Präambel).
Der Verein arbeitet dabei eng mit dem Autorenkreis der Bundesrepublik zusammen, der sich bereits 1992 bildete und derzeit 44 Mitglieder hat.
Seinen Zweck erfüllt der Verein mit dem Autorenkreis der Bundesrepublik durch Veranstaltungen – Lesungen, Vorträge, Diskussionen, Tagungen, Kolloquien u. ä. –, durch Publikationen und durch die Verleihung des Hans–Sahl–Preises.

§ 3
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person, durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4
Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 5
Die finanziellen Mittel des Vereins setzen sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden sowie öffentlichen und privaten Fördermitteln zusammen.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Über die Höhe des Mitgliedsbeitrags entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 6
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 7
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Land Berlin, das dieses Vermögen nur zur Förderung der Literatur verwenden darf.

§ 8
Mitglied des Vereins kann jede natürliche (volljährige) und juristische Person werden, die die Ziele des Vereins anerkennt und unterstützt. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Der Eintrittswunsch wird dem Vorstand mündlich erklärt.

§ 9
Austrittsbegehren ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen, die Mitgliedschaft endet dann zum Monatsende. Der Ausschluß wird vom Vorstand beschlossen, wenn ein Mitglied

  • das Ansehen oder die Interessen des Vereins schädigt
  • mit der Beitragszahlung mehr als ein Jahr im Rückstand ist.

§ 10
Die Organe des Vereins sind

  • der Geschäftsführende Vorstand
  • die Mitgliederversammlung

§ 11
Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Schatzmeister. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt; er bleibt jedoch auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt. Jedes Mitglied des Vorstandes ist allein zur Vertretung des Vereins berechtigt.

§ 12
Einmal jährlich findet die Mitgliederversammlung statt. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, geleitet; ist auch dieser verhindert, wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter. Dort legt der Vorstand der Mitgliederversammlung einen Bericht über seine Tätigkeit vor. Die Mitgliederversammlung nimmt den Bericht des Vorstands und des Revisors entgegen.
Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von drei Jahren die Mitglieder des Vorstands. Eine Wiederwahl ist möglich. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand mindestens 14 Tage vor Versammlungsbeginn schriftlich einberufen. Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses in einer Niederschrift festzuhalten; die Niederschrift ist von dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen.

§ 13
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn

  • der Vorstand es für notwendig erachtet
  • mindestens ein Drittel der Mitglieder einen entsprechenden Antrag stellen

§ 14
Der/die von der Mitgliederversammlung zu wählende Revisor/in prüft einmal jährlich die Kassen- und Wirtschaftsprüfung des Vereins.

§ 15
Eine Auflösung des Vereins bedarf der Dreiviertel-Mehrheit aller Mitglieder.

§ 16
Sofern vom Registergericht oder vom Finanzamt für Körperschaften Teile der Satzung beanstandet werden, ist der Vorstand ermächtigt, und zwar jeweils durch die vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder, die Satzung zur Behebung der Beanstandungen abzuändern und diese Änderungen entsprechend anzumelden.

Berlin, den 30. März 1996