Dr. Uwe Lehmann-Brauns


1938 geboren in Potsdam,
in Berlin Volksschule, Gymnasium, Freie Universität,
verheiratet, drei Kinder
Attaché im Deutschen Diplomatischen Dienst,
ab Juli 1967: Rechtsanwalt, seit 1976 Notar in Berlin.
1979–2001 Abgeordneter in Berlin, u. a. Kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion
1989/1990 Kulturpodium Ost-Westberlin mit (Helga Schubert, Renate Feyl, Lea Rosh)
Einberufung der Konferenz mittel-osteuropäischer Kulturmetropolen (Moskau, Sankt Petersburg, Budapest, Prag, Warschau, Sofia) – Folgekonferenzen in Budapest (1993) und Sankt Petersburg (1996)
Mitbegründer des Bürgerbüros zur Aufarbeitung von Folgeschäden der SED-Diktatur

1996–2003 Zwei Reisen mit Mitgliedern des Autorenkreises nach Rom, Neapel, Sizilien
Premio Capo Circeo in Rom für Verdienste um die deutsch-italienischen Beziehungen

Gründung der Deutsch-Italienischen-Freundschaftsgesellschaft (Vorsitzender)
2. Vorsitzender des Autorenkreises der Bundesrepublik


Veröffentlichungen:

»Handbuch mittel-osteuropäischer Kulturmetropolen« (Argon-Verlag); »Kreuzberg – zwischen den Unruhen« Beiträge u. a. in folgenden Büchern: »West-Berlin …« (Schwarzkopf-Verlag); »Von der Wiederkehr des Sozialismus« (Ullstein); »Deutsche Entwürfe« – Antworten an Stefan Heym sowie diverse zeit- und kulturkritische Essays in Zeitungen und im Rundfunk.

Adresse: Kurfürstendamm 37 · 10719 Berlin-Charlottenburg
Telefon: 030/883 62 24 · Fax: 030/883 65 45 eMail-Adresse: anwaltskanzlei@bln.de


Das Zitat:

Geschichte hat mit Vergangenheit wenig zu tun. Sie sitzt sprungbereit in unserem Bewußtsein, spaltet eher als daß sie zusammenführt. Nie gibt sie Ruhe.

Das Ethos von Berlin (West) vor dem Mauerfall war die Kampfbereitschaft für die ungeteilte Freiheit von Nation und Kontinent.

Wer die Kultur aus den Augen verliert, verzichtet auf ihre sanfte, erneuernde und integrierende Kraft.

Den 68-ern ist es bis heute gelungen, die Geschichte der Deutschen zu verkürzen, zu verkleinern, zu vergröbern.

Aus der Speisekarte des Café Hegel am Savignyplatz (leider geschlossen): »Hegel-Frühstück; Kant-Frühstück; Käse-Frühstück«

(Aus zeitkritischen Essays)