Helmut Ulrich


1942 in Sanderbusch/Friesland geboren; aufgewachsen in Wilhelmshaven,
Abitur in Bremen;
Studium Germanistik, Philosophie, Allgemeine und Vergleichende
Literaturwissenschaft an der FU Berlin;
1969 Heirat mit der freischaffenden Malerin Elke Ulrich, geb. Willert;
1970 Geburt der Zwillinge Ruth und Gesine;
bis 1973 tätig in der Touristikbranche, dann im Antiquariatsbuchhandel;
1973–1999 in Schleswig Angestellter im Schuldienst;
1991–1997 Mitglied der »Literaturkommission« des Landes Schleswig-Holstein;
1986–1998 Initiator, Organisator und Moderator zahlreicher Literaturveranstaltungen;
Belletristik-Rezensionen in Tages- und Wochenzeitungen sowie im Rundfunk; literaturwissenschaftliche Aufsätze.
Februar 2001 infolge schwerer Krankheit Ausscheiden aus dem Schuldienst,
gemeinsam mit Elke Ulrich Umzug nach Berlin


Veröffentlichungen:

papesse »Sucht nach Liebe« (Collagen von Elke Ulrich, Texte von H. U., Doris Runge, Kurt Drawert, Uwe Herms, Asher Reich), Frisinga Verlag, Freising 1991; Auf der Matratze, Roman, Rake Verlag, Rendsburg 1997; die dreizehnte stunde, Gedichte, Rake, Rendsburg 1998; Verknotet, Tagebuch einer Krebstherapie, Rake, Kiel 2000; Wollust der Wasserberührung, Gedichte, Rake, Kiel 2002

Adresse: Eyke-von-Repkow-Platz 2 · 10555 Berlin
Tel./Fax: 030/832 00 701
eMail-Adresse: hueulrich@t-online.de


Das Zitat:

Von der Ewigkeit

Ganz in seinem Glanz des Neuen
entsteht an Neuem diffuser Dunst.
Reimte dieser Vers auf scheuen
gekreuzt entstünde metrisch treu Vers-
Kunst. Doch stets steht Neues über Kreuz
mit seinem Echo, uneinholbarem Ruf
nach Neuem. Sobald dann Neueres
entsteht organisch oder anorganisch
nett gesagt verweht sein Neues
wird mulschig fault bildet Gase
mit einem Wort verwest.
Plündert Industrie Ressourcen
bis die Erde ohne Krume bleibt
ahmt der Mensch dies nach
heckt für zehnfach Erde Menschen
egal was wo wann wie, ewig bliebe
die Szenerie daß Zeit Zeit zerstampft:
und aus Geworden Werden dampft.